
Markus und ich haben es geschafft bewaffnet mit 6 Blechen ( = 3 deutsche Bleche) Apfelstreuselkuchen und hausgemachten Käsespätzle Deutschland vor gut 70 Leuten vorzustellen. Etwas chaotisch (ich hatte mich wirklich gar nicht auf die Präsentation vorbereitet und kannte gerade mal die Hälfte der Folien, die Markus zu einer Präsi zusammengebastelt hatte), aber es scheint funktioniert zu haben – wir wurden weder ausgebuht, noch ist jemand mit einer Lebensmittelvergiftung im Krankenhaus gelandet. Insofern nenne ich das eine gelunge Vorstellung… mal abgesehen davon, dass wir erst am Tag zuvor die Zutaten einkaufen konnten, bis 4 Uhr morgens an den Kuchen gesessen haben, deren halber Teig zudem nicht in der Form, sondern an unserer Wohnzimmerwand gelandet ist, dass MANN, denn es ist ja Männerarbeit, die 3 Säcke Röstzwiebli hat verbrennen lassen, da sie auf dem Herd viel heller ausschauen als auf dem Teller, dass der Spätzleteig sich nicht richtig zu Spätzle verarbeiten ließ und wir nach Tüten mit Löchern und mehreren Sieben, Spätzleklumpen im kochenden Wasser zerhacken mussten, dass wir mehrere Brand- und Schnittwunden davon getragen haben, dass moi anstatt 7000 g 700 g Käse auf den Einkaufszettel geschrieben hatte und wir somit jemanden losschicken mussten, der (die) uns einen Mozzarella brachte, der gerade mal schlappe 91 Dollar kostete, da kein Ami mit Auto in Reichweite war und es bis auf den Drogenladen nur einen Feinkostladen downtown gibt, dass wir ganze 10 (11, 12…) Mal den Feueralarm auslösten, selbst nachdem die Alarmanlangen entfernt wurden und dass wir zum krönenden Abschluss ganze 5 Stunden des restlichen Tages damit verbrachten, Decken, Wände, Boden, Töpfe, Schüsseln, Pfannen, Besteck… grundzureinigen. Ja, bis auf diese Kleinigkeiten war es wirklich eine gelungene Präsentation!
Gestern bzw. heute morgen (5 Uhr) war einfach “awesome” (= spitze, genial, super, toll)… ich hatte ja bereits erwähnt, dass ich einen Zwilling habe (NELLY) und dass wir zusammen eine Party geplant hatten…das es allerdings so lustig und toll werden würde, hatten wir nicht vermutet! Es waren ca. 30 Leute anwesend, die alle wie durch ein Wunder in unsere “livingarea” (Wohnzimmer kann man dazu nicht wirklich sagen) gepasst haben. Es wurde getanzt, gesungen, gelacht und so exzessiv Twister gespielt, dass gleich zwei Mal innerhalb einer Stunde drei RAs (= Studenten, die hauptsächlich darauf achten, dass keine underage Studenten Alkohol trinken) bei uns aufgrund angeblicher Beschwerde wegen Ruhestörung aufwarteten. Mit Poker (ja, ich entwickle mich langsam aber sicher zu einem Pokerjunkie) haben wir dann in einer kleinen Runde den Morgen ausklingen lassen, bevor schließlich nur noch meine 3 roommates und ich völlig erschöpft auf der Couch und den Sesseln lagen und vor Müdigkeit eine weitere halbe Stunde brauchten, um ins Bett zu kommen.

Ich muss euch allerdings noch von meinen Geschenken (bzw. von einem ganz besonders) berichten, obwohl mir das eigentlich fern liegt, aber ich war so überrascht (denn ich hatte einigen Leuten gesagt, dass ich nichts möchte…) und teilweise schockiert (
) dass es einfach nicht unerwähnt bleiben darf! Ich mach es kurz – wobei, Evelyn, ich vermute, dass wird jetzt ein Schock für dich, aber ich weiß und hoffe, dass wir auch das durchstehen werden – ich hab dich lieb und ich hoffe du mich nach meiner Beichte auch noch -also… ich habe gleich von zwei Männern (!!) ein Kind geschenkt bekommen… ja, im wahrsten Sinne des Wortes, Haris und Markus haben Nelly und mir zwei Fisher Price Zwillinge geschenkt. Ich habe den Jungen – HARIS-MARKUS – bekommen und Nelly das Mädchen – MARKUSE-HARIS. Es war einfach zu schön…
Damit ihr euch noch ein Besseres Bild von der Party machen könnt, schaut doch einfach mal hier vorbei.
Nach unserem Zootrip gab es kurze Zeit später ein weiteres Highlight. Lizeth und Leslie – zwei I-Housies – hatten eine Halloween Costume Party in ihrem Apartment geplant. Einziges Problem – wo sollte man auf die Schnelle noch ein COSTUME herkriegen… aber auch dafür hatten unsere Amis eine Lösung, wir sind hier schließlich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten und der 24/7 Shops… einige Internationals (inkl. mir), die noch ein Costume brauchten, wurden also in den I-Van gepackt und nach Walmart kutschiert und wenn man denkt, die Amis würden nur Fertigkostüme kaufen, der liegt da falsch,… für uns hieß es, vorbei an den Fertigkostümen und hin zur Stoffabteilung. Innerhalb kürzester Zeit wurden aus Su-Chen und Yu-Chin candies und aus mir eine Blumenwiese, der Stoff wurde zurecht geschnitten, mit einigen Assecoirs versehen, dann wurde schnell bezahlt und ab ging es wieder in Richtung I-House, schließlich hatten wir nur noch eine Stunde, um unsere Kostüme mit Sicherheitsnadeln zumindest so zusammenzustecken, dass sie wenigstens den Abend überstanden (eine ziemlich ristkante Angelegenheit, da zumindest ich außer meiner Unterwäsche nichts unter meinem Kostüm tragen konnte
) .
Zu der Party kann ich nur so viel sagen: sie war einfach genial und super lustig, mit dancing, live music, tons of candies, games und einer ganzen Menge and Halloween
. Sogar mein Kleid hat s0 ziemlich die ganze Zeit gehalten (hihi, nicht so wie bei manch anderen)! Für mich endete die Party auch erst um 5 Uhr, nachdem Milan, Bryant und Melanie mich noch dazu überredet hatten, eine Runde nach Mc D zu laufen. Männer haben halt immer Hunger. Um 5 fiel ich aber dann hundemüde ins Bett.
Heute ging es für mich und neun weitere I-Housies in den Indianapolis Zoo. Dieser liegt ca. 15 Minuten vom I-House entfernt auf der anderen Seite des River Walk. Nach einer kleinen Diskussion, entschieden wir uns das schöne Wetter auszunutzen und den Weg zu Fuß zurück zu legen. Letztlich war es aber die richtige Entscheidung – angenehme 25 Grad und ein leichter Herbstwind laden einfach zum Spazieren ein, da können die Amis noch so sehr ihre Autos lieben
. Am Zoo angekommen, staunten wir nicht schlecht, dass vor den Kassen eine große Menge an Familien mit kleinen, süßen, verkleideten Kindern stand. Ja, es ist Halloween Zeit in Amerika und d.h. es wird nicht bloß ein Tag, sondern ganze zwei Wochen lang gefeiert und wir hatten uns für unseren Trip in den Zoo das Halloween ZooBoo Weekend ausgesucht. Davon ließen wir uns aber im wahrsten Sinne des Wortes nicht abschrecken und mischten uns mutig unter die Monster, Draculas, Mumien Cowboys, Prinzessinnen und Weihnachtsgeschenke.
Im Zoo war alles geschmückt, um die Gehege verteilt gab es Piraten, Skelette, Ungeheuer und alles mögliche an Accessories und immer wieder zwischendurch begegnete man gruselig verkleideten Parkangestellten oder netten älteren Damen, die den Kindern Süßigkeiten in ihre Tüten und Beutel steckten.
Wir begannen unsere Tour bei den sea lions (ui waren die schnell) und den walruses, die leider an diesem Tag “frei” hatten und daher nicht in ihrem Gehege waren. Auch der Eisbär hatte nicht so richtig Lust auf Besuch, sondern zog es lieber vor, uns seinen Hintern entgegen zu strecken und mit dem restlichen Körper in der Sonne zu schlafen. Es folgten die walruse – doch leider waren die an diesem Tag on vacation, so dass wir direkt weiter zum Dolphin Adventure liefen. Hier gibt es neben der Dolphin Show (die wir leider nicht gesehen haben), eine unter Wasser Kuppel, in der man die Delphine beobachten kann. Ich hätte den ganzen Tag unter dieser Kuppel sitzen und den Delphinen zuschauen können. Es war richtig entspannend. Blöderweise wurde ich schon nach wenigen Minuten aus dieser beruhigenden Umgebung gerissen, da uns unsere Tour weiter zu den Deserts führte. Da machte ich dann Bekanntschaft mit turtles, snakes, lizzards… Den Rest unseres Trips verbrachten wir dann in den plains bei den lions and hyenas (die ebenfalls schliefen), baboons, zebras, giraffes, ostrichs, gazelles, donkeys, pigs, buffalos, lamas… und my all time favorites: elephants
nachdem wir fast eine halbe Stunde bei den Elefanten verbracht hatten (man konnte sie streicheln
) mussten wir uns leider auf den Rückweg machen… TROTZDEM HATTEN WIR EINE MENGE SPASS!

wie immer gibt es noch mehr Fotos, die ihr euch anschauen könnt!

Trotz etlicher Deadlines und akutem Schlafmangel, konnte ich es mir heut abend dennoch nicht entgehen lassen, dem Mythos von Hooters nachzugehen. Da ich bisher nur in dem Film “Big Daddy” davon gehört hatte, war ich ziemlich überrascht, dass dieses “Restaurant” wirklich existiert. Für den, der es nicht kennt, gibt es nun ein kleine Erläuterung: es handelt sich hierbei um ein “Familienrestaurant” dessen Kundschaft zu 95% männlich ist, die Bedienung zu 100% weiblich nicht älter als 28 und mit einem IQ von 10 (wenn man unsere Bedienung als Maßstab nimmt
) und die Uniform der Waitresses aus weißen Stulpen, Strumpfhosen, kurzen Höschen und engen Shirts besteht. Mehr muss man nicht wissen.
Für die drei Jungs, mit denen ich unterwegs war, war es das Paradies, Kristan und ich fühlten uns ziemlich “angezogen” im Gegensatz zu den Waitresses und haben beschlossen – wer jetzt, in diesem Moment, dem Irrtum verfallen ist, wir hätten uns um eine Stelle beworben und uns auch eine Uniform zugelegt, der liegt falsch und sollte sich zutiefst schämen!! – nein, wir haben beschlossen, Hooters for Girls zu eröffnen, natürlich mit der besseren Geschäftsidee, besserem Essen, besserem Ambiente, einfach allem besser!
Der Abend war aber wirklich lustig, nicht zuletzt, weil American Footballabend war und ganz Indianapolis sich versammelt hatte, um bei Hooters die Übertragungen zu schauen, man kommt sich vor wie bei German Football
und die Sangria war einfach klasse!
Damit war der Abend aber noch nicht beendet, denn schließlich mussten wir ja noch nach Hause kommen…und DAS hätte mich beinahe 2 Mal hintereinander das Leben und einmal meinen Mageninhalt gekostet…jaha
als erstes war Kristan am Steuer und eigentlich liegt es mir fern über Autofahrer meines Geschlechts zu schimpfen, aber man kann doch nicht gleich zwei Mal hintereinander rote Kreuzungen überfahren… die Amis haben zwar Fahrenheit, pounds, feet, miles, cups, aber trotzdem heißt eine rote Ampel immer noch Stehenbleiben, selbst hier!! Na ja, da dachte man als wir auf den Parkplatz einfuhren, das Schlimmste wäre überstanden, aber da lagen wir völlig falsch…Kristan tauschte den Platz mit Markus, der schon den ganzen Abend Auto fahren wollte und es, nachdem er das Fenster repariert hatte, auch endlich durfte (FATALER FEHLER!). Kaum saß er hinterm Lenkrad düste er mit 100 Sachen über den zum Glück leeren Parkplatz, drehte das Auto wie ein Wirbel im Kreis und machte die eine oder andere Vollbremsung. Udbahv und Bryant jubelten, Kristan und ich kreischten was das Zeug hielt und plötzlich standen wir in unserer Parklücke. Von dieser ereignisreichen Fahrt hab ich mich mittlerweile wieder erholt und werde auch weiterhin in Autos einsteigen … es sind also keine bleibenden Schäden entstanden
Nach dem Stress der letzten Wochen, kam mir der Camping Trip am Wochenende gerade recht… die Aussichten auf floating in the pond, bathing in the sun, Volleyball, camp fire, smorz, hiking und eine ganze Menge an fun, fun, fun erheiterten mein Gemüt bereits die gesamte Woche und ich wurde auch nicht enttäuscht. Der Trip sollte eigentlich von Samstag bis Sonntag stattfinden, begann für uns allerdings schon Freitag Abend. Udbahv (aus Indien) hatte bereits vor Wochen begonnen, eine Party zu planen. So kam es dann auch, dass über die Hälfte der Camper (inkl. mir) um ihren Schlaf beraubt wurden, denn neben feiern musste noch gepackt, gebacken (ich habe bis 3 Uhr nachts an zwei Geburtstagsfantakuchen fuer meine Mitbewohnerin gesessen) und Wasserkanister gefüllt werden. Dennoch schafften es so ziemlich alle sich pünktlich um 6:30 Uhr am vereinbarten Treffpunkt (MONSTERTRUCK aufm Parkplatz) zusammenzufinden, so dass wir um 7:45 unsere Tour starten konnten. 20 Leute, 2 Vans, ein Monstertruck und ein Auto begaben sich on the road in Richtung Seymour, eine ländliche Gegend ca. eine Stunde von Indy entfernt. Von der Fahrt selbst habe ich nicht viel mitbekommen, da ich bereits nach wenigen Minuten einschlummerte. Allerdings wurde ich brutal aus meinem Schlaf gerissen, als wir die Hügellandschaft Seymours passierten und Leslie mit 100 km/h Achterbahn mit uns spielte…man hatte das Gefühl in einem Flummi ohne Dämpfer zu sitzen…und als Leslie den Van auch noch beinahe gegen den Baum bugisierte nachdem sie zu schnell in die Kurve eingebogen war, war ich endgültig wach. (Ich bin wirklich dafür, dass die Amis schneller auf ihren Autobahnen fahren dürfen, damit sie nicht auf so waghalsige Ideen kommen und uns arme Internationals beinahe umbringen…)Angekommen auf unserer campsite ging es auch direkt ans Zelte aufstellen. Die Befürchtung, dass wir zu wenig Zelte haben würden, konnte dann doch nicht bestätigt werden… Leslie alleine hatte schon 3 Zelte für insgesamt 18 Personen mitgebracht und mit den Zelten, die die anderen Amis besorgt hatten, konnte man noch mehrlmals seinen Schlafplatz wechseln. Ich habe mir ein 6 Mann-Zelt mit Lizeth und Yu-Chin geteilt – wir hatten jeder einen eigenen Bereich für uns alleine – einfach herrlich (besonders wenn man nachts leicht angeheitert seinen Schlafplatz sucht… so konnte man ihn wenigstens nicht verfehlen
). Den restlichen Vormittag verbrachten wir dann mit fishing (Ich hab einen Fisch gefangen, der war sooooooooooo lang, ist aber als ich ihn aus dem Wasser zog, von der Angel gesprungen…und dabei wollte ich ihn eh freilassen, hatte nämlich nicht damit gerechnet, überhaupt einen zu angeln), swimming, sun bathing, sleeping, volleyball, Reaction (jupp, ich hab schon der Hälfte der Leute Reaction beigebracht and they love it!) und unseren Getränkevorrat aufzubrauchen, so dass eine kleine Gruppe sich bereits um 12 Uhr zum nächstgelegenen Walmart aufmachen musste, um Nachschub zu besorgen. Als sie dann wiederkamen, gab es ersteinmal Lunch à la America – good old sandwiches! Danach wurde noch ein paar Stunden getobt bis wir uns schließlich um die Nachmittagszeit zu Leslies Onkel aufmachten, um uns eine amerikanische Farm anzusehen und in den Wäldern zu wandern. Dazu stiegen wir alle auf die Ladefläche vom Monstertruck – nur Drew unser Fahrer saß in der Cabin und 17 Leute nahmen hinten Platz (und bis auf eine Person konnten wir alle bequem auf dem Rand sitzen, der Truck ist wirklich extrem groß)…
Auf der Farm wurden uns dann von Leslies Onkel und Tante die Kühe, Pferde, Hühner, Schaafe und Lamas (!!!) gezeigt, danach besichtigten wir ein Getreidesilo und zum Schluss ging es ans angrenzende Waldstück, wo wir einen kleinen Fußmarsch zurücklegten. Leslies Onkel war derweil unterwegs, um ein paar Nachzügler von uns abzufangen, nachdem diese sich verfahren hatten und in einem von 100 Oktoberfesten feststeckten. Irgendwann stießen wir allerdings mit ihnen zusammen und da es bereits zu dämmern begann und die ersten Mägen knurrten, ging es zurück zu den Zelten. Endlich wurde das Lagerfeuer aufgebaut und die ersten Veggieburger, Hamburger und Hotdogs gebraten. Zum Nachtisch gab es smorz (wer’s nicht kennt – smorz sind Marshmallowsandwiches bestehend aus gerösteten Marshmallows, Keksen und Schokolade – lecker!) und meinen Fantakuchen, der auch wirklich gut bei meinen Mitcampern ankam (mittlerweile wurden auch die Letzten aus dem Krankenhaus entlassen
)
Den Rest des Abends verbrachten wir dann mit MAFIA, einem Spiel, das ein bisschen Mord in der Disco ähnelt, allerdings spielt man das nicht über den Abend verteilt, sondern direkt am Lagerfeuer und es ist auch um einiges witziger- man hat 2-4 Mafiosi, 1 Arzt und 1 Polizisten, der Rest sind Einwohner der Stadt, oder auch Opfer genannt. Anfangs schließen alle Teilnehmer die Augen, in der ersten Runde dürfen dann die Mafiosi ihre Augen öffnen und das erste Opfer auswählen (der Rest muss weiterhin die Augen geschlossen halten), dann schließen die Mafiosi wieder ihre Augen und der Arzt darf seine öffnen, um einen Mitspieler auszuwählen, den er versucht vor der Mafia zu retten, zum Schluss darf der Polizist noch auf eine Person zeigen, von der er meint, dass er oder sie Mitglied der Mafia ist – das Ganze wird von einem Schiedsrichter überwacht, moderiert und mit blumigen Geschichten ummalt. Dann dürfen alle Teilnehmer die Augen öffnen und der Moderator erzählt, wer auf welche Weise umgebracht wurde, ob die arme Person noch in letzter Sekunde vom Arzt gerettet werden konnte und ob der Polizist die richtige Spur verfolgt. Danach liegt es an den Bürgern einen Verdächtigen zu ermitteln und beschuldigen – die Beschuldigten müssen sich versuchen zu rechtfertigen und am Ende wird abgestimmt, wer evtl. als Mafia in Frage – trifft es eine falsche Person, so haben die Bürger einen Unschuldigen getötet. Das Ganze wird solange wiederholt, bis entweder die Mafia entlarvt (in dem Fall gewinnt die Stadt) oder nur noch 3 Personen übrigbleiben (dann hat die Mafia gewonnen)… wir haben das Spiel mehrere Male gespielt und jetzt ratet mal wer gleich im ersten Spiel die Mafia zum Sieg geführt hat…selbst in den USA halte ich die Familienehre der Assis
Irgendwann ging es dann für mich ins Bett…am nächsten Morgen konnten wir noch einmal fischen, schwimmen und unser Frühstück am morgendlichen Lagerfeuer genießen, bevor gepackt und Zelte zusammengebaut wurden und es zurück mit 100 km/h über die Hügel in Richtung I-House ging. Meinetwegen hätte der Trip auch noch ein paar Tage länger andauern können, das einzige was wir alle vermissten, war eine Dusche und eine Toilette (da erstere nicht vorhanden und zweitere bloß ein Plumpsklo war, das nach kurzer Zeit nicht mehr betreten werden konnte).

Wenn ihr Lust auf mehr habt, könnt ihr euch hier Bilder vom Camping Trip anschauen!
Es ist schon lustig, in einer Wohngemeinschaft mit 40 Personen zu wohnen
) irgendwie steht immer mal jemand plötzlich in deinem Apartment, man ist nie alleine und es findet (so gut wie) jeden Tag etwas statt, so dass kaum noch Zeit für die unangenehmen Dinge im Leben (Hausaufgaben, Hausaufgaben und ja halt Hausaufgaben) bleibt und man teilweise wirklich in Schwulitäten mit irgendwelchen Schedules kommt. Vor allem Geburtstage scheinen sich momentan zu häufen, so zelebrierten vorletzte Woche Pavle (aus Serbien Montenegro – ja, einer der Feuerteufel und das an seinem GB!) und letzte Woche Su-Chin (aus Taiwan) ihren Jahrestag – bei dem einen feucht fröhlich bei der anderen kulinarisch! Und so geht es jede Woche weiter bis ich schließlich an der Reihe bin…
hier sind ein paar Fotos, wenn ihr Lust habt
extra für Evelyn: gerade hatten wir schon wieder einen Feueralarm und auch dieses Mal bin ich nicht Schuld! Sa Li (meine Mitbewohnerin aus China) und ihr einwöchiges Precooking sind die Übeltäter… Ich glaube ich werde jetzt damit beginnen, eine Strichliste zu führen…
Total firealarms:
Apartment: ||
I-House: |
Filed under: I-House

endlich habe ich mal Fotos von meinem Apartment gemacht
)
um mehr zu sehen, müsst ihr hierhin gehen!
Unglaublich keine 24 Stunden nach unserem Feueralarm, ertönt auch schon der Nächste…langsam gewöhne ich mich dran… das Beste ist, dass es dieses Mal aus unserem Apartment kam (nein, ich war es nicht – bin unschuldig!!! Ehrlich!!!) . ES WAR DAS HÜHNCHEN! Jaha, Massi hatte sich ein Hühnchen in den Backofen geschoben und dabei soviel Dampf produziert, dass unser Alarm ansprang. Glücklicherweise blieb es nur beim Feueralarm im Apartment, denn das amerikanische Alarmsystem ist zweigeschaltet, d.h. es gibt zwei verschiedene Töne, der eine, der sich anhört als würde jemand mit seinen Nägeln über eine Tafel kratzen, ist der Apartmentinterne, der zweite, der mit einem Lichtspiel aus Blau und Rot untermalt wird, ist für das ganze Haus bzw. den gesamten Block. Solange man also nicht die Tür öffnet (wie die Jungs gestern!) und der Rauch in den Flur tritt, wird auch nicht die Feuerwehr gerufen! Also wird es weiterhin Crispy Chicken geben!