Heute ging es für mich und neun weitere I-Housies in den Indianapolis Zoo. Dieser liegt ca. 15 Minuten vom I-House entfernt auf der anderen Seite des River Walk. Nach einer kleinen Diskussion, entschieden wir uns das schöne Wetter auszunutzen und den Weg zu Fuß zurück zu legen. Letztlich war es aber die richtige Entscheidung – angenehme 25 Grad und ein leichter Herbstwind laden einfach zum Spazieren ein, da können die Amis noch so sehr ihre Autos lieben
. Am Zoo angekommen, staunten wir nicht schlecht, dass vor den Kassen eine große Menge an Familien mit kleinen, süßen, verkleideten Kindern stand. Ja, es ist Halloween Zeit in Amerika und d.h. es wird nicht bloß ein Tag, sondern ganze zwei Wochen lang gefeiert und wir hatten uns für unseren Trip in den Zoo das Halloween ZooBoo Weekend ausgesucht. Davon ließen wir uns aber im wahrsten Sinne des Wortes nicht abschrecken und mischten uns mutig unter die Monster, Draculas, Mumien Cowboys, Prinzessinnen und Weihnachtsgeschenke.
Im Zoo war alles geschmückt, um die Gehege verteilt gab es Piraten, Skelette, Ungeheuer und alles mögliche an Accessories und immer wieder zwischendurch begegnete man gruselig verkleideten Parkangestellten oder netten älteren Damen, die den Kindern Süßigkeiten in ihre Tüten und Beutel steckten.
Wir begannen unsere Tour bei den sea lions (ui waren die schnell) und den walruses, die leider an diesem Tag “frei” hatten und daher nicht in ihrem Gehege waren. Auch der Eisbär hatte nicht so richtig Lust auf Besuch, sondern zog es lieber vor, uns seinen Hintern entgegen zu strecken und mit dem restlichen Körper in der Sonne zu schlafen. Es folgten die walruse – doch leider waren die an diesem Tag on vacation, so dass wir direkt weiter zum Dolphin Adventure liefen. Hier gibt es neben der Dolphin Show (die wir leider nicht gesehen haben), eine unter Wasser Kuppel, in der man die Delphine beobachten kann. Ich hätte den ganzen Tag unter dieser Kuppel sitzen und den Delphinen zuschauen können. Es war richtig entspannend. Blöderweise wurde ich schon nach wenigen Minuten aus dieser beruhigenden Umgebung gerissen, da uns unsere Tour weiter zu den Deserts führte. Da machte ich dann Bekanntschaft mit turtles, snakes, lizzards… Den Rest unseres Trips verbrachten wir dann in den plains bei den lions and hyenas (die ebenfalls schliefen), baboons, zebras, giraffes, ostrichs, gazelles, donkeys, pigs, buffalos, lamas… und my all time favorites: elephants
nachdem wir fast eine halbe Stunde bei den Elefanten verbracht hatten (man konnte sie streicheln
) mussten wir uns leider auf den Rückweg machen… TROTZDEM HATTEN WIR EINE MENGE SPASS!

wie immer gibt es noch mehr Fotos, die ihr euch anschauen könnt!

Trotz etlicher Deadlines und akutem Schlafmangel, konnte ich es mir heut abend dennoch nicht entgehen lassen, dem Mythos von Hooters nachzugehen. Da ich bisher nur in dem Film “Big Daddy” davon gehört hatte, war ich ziemlich überrascht, dass dieses “Restaurant” wirklich existiert. Für den, der es nicht kennt, gibt es nun ein kleine Erläuterung: es handelt sich hierbei um ein “Familienrestaurant” dessen Kundschaft zu 95% männlich ist, die Bedienung zu 100% weiblich nicht älter als 28 und mit einem IQ von 10 (wenn man unsere Bedienung als Maßstab nimmt
) und die Uniform der Waitresses aus weißen Stulpen, Strumpfhosen, kurzen Höschen und engen Shirts besteht. Mehr muss man nicht wissen.
Für die drei Jungs, mit denen ich unterwegs war, war es das Paradies, Kristan und ich fühlten uns ziemlich “angezogen” im Gegensatz zu den Waitresses und haben beschlossen – wer jetzt, in diesem Moment, dem Irrtum verfallen ist, wir hätten uns um eine Stelle beworben und uns auch eine Uniform zugelegt, der liegt falsch und sollte sich zutiefst schämen!! – nein, wir haben beschlossen, Hooters for Girls zu eröffnen, natürlich mit der besseren Geschäftsidee, besserem Essen, besserem Ambiente, einfach allem besser!
Der Abend war aber wirklich lustig, nicht zuletzt, weil American Footballabend war und ganz Indianapolis sich versammelt hatte, um bei Hooters die Übertragungen zu schauen, man kommt sich vor wie bei German Football
und die Sangria war einfach klasse!
Damit war der Abend aber noch nicht beendet, denn schließlich mussten wir ja noch nach Hause kommen…und DAS hätte mich beinahe 2 Mal hintereinander das Leben und einmal meinen Mageninhalt gekostet…jaha
als erstes war Kristan am Steuer und eigentlich liegt es mir fern über Autofahrer meines Geschlechts zu schimpfen, aber man kann doch nicht gleich zwei Mal hintereinander rote Kreuzungen überfahren… die Amis haben zwar Fahrenheit, pounds, feet, miles, cups, aber trotzdem heißt eine rote Ampel immer noch Stehenbleiben, selbst hier!! Na ja, da dachte man als wir auf den Parkplatz einfuhren, das Schlimmste wäre überstanden, aber da lagen wir völlig falsch…Kristan tauschte den Platz mit Markus, der schon den ganzen Abend Auto fahren wollte und es, nachdem er das Fenster repariert hatte, auch endlich durfte (FATALER FEHLER!). Kaum saß er hinterm Lenkrad düste er mit 100 Sachen über den zum Glück leeren Parkplatz, drehte das Auto wie ein Wirbel im Kreis und machte die eine oder andere Vollbremsung. Udbahv und Bryant jubelten, Kristan und ich kreischten was das Zeug hielt und plötzlich standen wir in unserer Parklücke. Von dieser ereignisreichen Fahrt hab ich mich mittlerweile wieder erholt und werde auch weiterhin in Autos einsteigen … es sind also keine bleibenden Schäden entstanden

ja, man staune, so schwer sich die Amis auch mit der Aussprache meines Namens tun (würde man die Versuche 1:1 ins Deutsche übersetzen würde mein Nachname entweder Büssee oder Bassie lauten), gibt es in Indy genau einen deutschen Namen, den der Indianapolitaner ohne jedwene Probleme aussprechen kann… MICHAEL SCHUHMACHER … ja Indianapolis, die Haupstadt der Autorennen, da ist es auch nicht verwunderlich, dass man einen ganzen Stadtteil nach dem berühmten Motor Speedway benennt. Natürlich konnten wir uns einen Trip nach Speedway nicht entgehen lassen…so machten wir uns auf und schauten uns die Hall of Fame, in der Rennwagen und Motoräder der letzten 100 Jahre ausgestellt sind, und einen Film über die Geschichte der Rennstrecke an, ließen uns in einem echten Formel1-Wagen fotografieren und nahmen natürlich auch an der Fahrt über den Speedway teil…da unser Fahrer bemerkt hatte, dass wir uns auf Deutsch unterhalten hatten, leitete er seine Tour damit ein, dass seit 2000 die Formel 1 in Indianapolis ausgetragen wird und Michael Schumacher davon 5x Platz 1 und 2x Platz 2 belegt hat
) mehr wollten wir doch gar nicht wissen *gg* …nein… es war eine wirklich lustige Fahrt mit satten 20mph (40 km/h) und mehreren Boxenstops! Einige Fotos gibt es hier natürlich auch wieder zu sehen.

ja, so nennen the people of Indianapolis ;o) ihre White River Gardens…deutscher Name – niederländische Stadt – versteh einer mal Leute hier in Indy ;o) ich für meinen Teil nenne ihn gerne den Butterfly Park…denn egal ob Innen oder Außen, es wimmelt nur so von bunten Faltern, die auch keine Scheu vor den etlichen Besuchern haben und sich gerne mal auf Klamotten, Haare oder Nasen setzen…
Der Beusch im Butterfly Park war ein kleiner Ausflug bei unserer Erkundungstour durch Indy…eigentlich wollten wir den Tag noch mit einem Besuch im Zoo abschließen, der vor allem für seinen 360° Ausguck im Delphinarium berühmt ist, allerdings macht dieser schon um 5.00 p.m. zu, so dass wir das Ganze verschieben mussten (buhu, der Besuch steht immer noch aus)…
…dass wir im Butterfly Park gelandet sind verdanken wir der amerikanischen Gastfreundschaft, wirklich, wenn die Amis eines sind, dann wirklich gastfreundlich…ob es ein Eis ist, das man in einem wirklich herausragenden 3*** Restaurant (McDonalds lässt grüßen) geschenkt bekommt, bloß weil der Chef 3 Brocken Deutsch kann und die Tasche meiner Mutti so toll findet, oder weil die nette ältere Dame im Butterfly Park mir und meiner Kamera (die war wirklich süß – oh it’s your first time here in Indy, you know what, I let you in…go ahead…and take some nice pictures) eine Freude machen wollte… echt nett! Dadurch fand auch noch ein anstrengender Unitag (*hust* 12:00 p.m. – 02:40 p.m.) zu einem tollen Abschluss ;o) …
mehr Fotos gibt es hier