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Creative Concept Development (Steve Mannheimer)
Das ist mein einziger Kurs, der rein theoretisch ausfällt, wobei ich sagen muss, dass ich noch nie so viel Spaß in Theorie hatte…ehrlich! Steve schafft es aus jedem Thema irgendwas Lustiges rauszuholen! Und nebenbei erfindet man die verrücktesten Gegenstände der Zukunft! Viel lässt sich allerdings nicht über diesen Kurs berichten, man muss es einfach erleben… Insgesamt schreiben wir 10 Papers (Hausaufgaben) bei denen wir uns über essentielle Fragen bei der Entwicklung oder Weiterentwicklung von Media Systems auslassen können…wäre wirklich öde, wenn es Steve nicht gebe. Na ja, anfangs hatte ich leichte Startprobleme – jeder, der mich kennt, weiß, dass ich mich nicht unbedingt in einem mündlichen Fach heimisch fühle – und na ja, wenn die Amis einmal anfangen zu quatschen, dann kommt man selbst auch nicht so schnell an die Reihe – na ja und dann waren da anfangs noch leichte Sprachhemmungen, aber das ist ja jetzt alles vorbei – glücklicherweise gibt es zudem noch die Papers – da kann ich dann mal zeigen, was in dem einzigen Mädel in diesem Kurs steckt… (ja, das nicht unbedingt ein Einzelfall, dass ich das einzige weibliche Wesen in den Kursen bin!)
Digital Effects (Brian Phillips)

mhmm, was soll ich sagen…wenn man den Titel des Kurses liest, ist die erste Assoziation Special Effects in Produktionen wie Herr der Ringe, Star Wars, Harry Potter, Fluch der Karibik etc. zumindest ging es mir so und auch die Kursbeschreibung “all about visual effects in motion pictures” deutete ja wohl mehr als nur in diese Richtung…bisher allerdings habe ich mit meiner Vermutung und Hoffnung weit gefehlt, denn was wir bisher machen mussten war, einen Charakter zu entwickeln, den wir in der nächsten Woche in einem 10 Sekunden Clip animieren sollen. Da dies allerdings nur ein Kurzprojekt wird, ist meine Hoffnung noch nicht ganz entschwunden, in den nächsten Wochen und Monaten noch was in die Luft zu jagen
Bis dahin werde ich viel Spass mit meinem kleinen Hosenscheißer haben…ich weiß nicht genau, warum ich gerade auf ein Baby als Charakter gekommen bin (es war nach ein paar Stunden vor mich hin skribbeln ploetzlich da), aber ich finde ihn eigentlich ganz knuffig und meine 10 Sekunden, die leider zu kurz fuer meine eigentliche Idee ausfallen, werden sich darum drehen, dem Kleinen Laufen beizubringen bzw. er wird seine ersten zwei Schritte machen und dann wieder auf seinen Popo plumpsen…über den weiteren Verlauf, werde ich zwischendurch immer mal berichten…
2D Animation (John B. Ludwick)
wohin dieser Kurs führen wird, weiß ich auch noch nicht wirklich…von der Beschreibung her und das, was in der ersten Stunde erzählt wurde, hört sich das Ganze an wie Zeichnen und Animieren à la Disney. Fänd ich persönlich richtig klasse. Allerdings hatte ich in diesem Kurs schon meinen ersten Nervenzusammenbruch und das gleich nach der ersten Stunde! Eine Sache, die mit in unsere Bewertung einfließt ist ein Sketchbook – also ein “Zeichenbuch” – da wir die nächsten Monate über Bewegungen einfangen und illustrieren sollen. Ich zeichne ja ziemlich gerne und hab auch schon einiges gemalt, allerdings zuvor ein Sketchbook zu beschaffen, dass in Format (Hardcover und 9”x12”) und Seitenzahl (200) mit Johns Vorstellungen übereinstimmt, hätte mich beinahe meine Nerven gekostet. Man muss sich vorstellen, der Mann hat 3 Kurse mit insgesamt vielleicht 60 Studenten, die teilweise in mehreren seiner Kurse sitzen und die für jeden dieser Kurse ein Sketchbook brauchen und es gibt nur zwölf Läden um Indianapolis, die solche Zeichenbücher führen, die man allerdings ohne Auto aufgrund der Entfernung gar nicht erreichen kann und wenn man mal bei so einem Laden vorbeikommt, dann ist sein Sketchbook restlos ausverkauft und von den Verkäufern kriegt man nur zu hören: “Everything we have is ‘n the shelf!” Na super, nur das, was ich brauche nicht! Nachdem wir alle 12 Läden erfolglos abgegrast hatten, habe ich mich entschlossen ein Hardcover Sketchbook zu kaufen, das 8.5” x 11.5” groß ist (tolle Abstufungen haben die hier ;o) ) und 197 Seiten hat- besser als gar nischts! Nun kann ich mich voll und ganz künstlerisch auslassen *gg*
In den ersten paar Stunden, die wir hatten, haben wir vor allem bouncing balls am Computer gezeichnet – und zwar mit einem Pen und einem Tablet – bestimmt kennt ihr diese Stifte und speziellen Unterlagen, mit denen man direkt im Computer zeichnen kann. Das macht wirklich Spaß… letzte Stunde haben wir dann jeder einen kleinen super bouncing ball bekommen (etwas härter und kleiner als der Durchschnittflummi), mussten sein Hüpfverhalten studieren und dieses dann am Computer nachanimieren. Angeblich müssen die angehenden Disneyzeichner auch immer bouncing balls zeichnen – ich glaub ihm das jetzt einfach mal, weil er bei einem Ehemaligem gelernt hat…
So viel erstmal zu meinen Kursen! Ich werde zwischendurch immer mal, was Neues zu den Kursen schreiben, aber für heute soll auch mal gut sein, denn ich bin müde…war ein laaaanger Unitag!
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…so nachdem die dritte Woche Uni für mich vorüber ist, kann man behaupten das Studium hat so richtig begonnen… für mich stehen seitdem von Montag bis Mittwoch (ja, ich habe ein langes Wochenende!!) Advanced 3D Animation, Digital Effects, 2D Animation und Creative Concept Development auf dem Plan…anfangs war alles noch recht moderat – keine Hausaufgaben und zwei Wochen Eingewöhnungsphase – doch seit Anfang dieser Woche ist alles anders! Nun meinen die Profs uns nicht nur eine, sondern gleich mehrere Hausaufgaben (pro Kurs!!!) auf einmal aufzugeben, für deren Fertigstellung man auch nur eine Woche Zeit hat…da hatte man sich die ersten zwei Wochen schon an das Tempo und den Mangel an Aufgaben gewöhnt und nun hat man keine Zeit mehr um die letzten paar Sonnenstrahl zu genießen (*pah*) … naja als Ausgleich dafür muss ich sagen, dass alle meine Profs – Clint, Steve, John und Brian – durchweg nett und witzig sind…und die Aufgaben daher auch nicht nicht ganz so schlimm sind. Aber jetzt mal ein bissl was zu meinen Kursen…
Advanced 3D Animation (Clinton Koch)

Dieser Kurs – wie der Name schon sagt – dreht sich komplett um 3D. Momentan befinden wir uns noch in der Einführungsphase. Da wir bei unserer Software MAYA alle auf unterschiedlichen Leveln sind, macht Clint mit uns einen Workshop und führt uns in die Geheimnisse von Maya ein ;o) – ich z.B. habe noch nie zuvor mit Maya gearbeitet, konnte aber wenigstens schon Kenntnisse in anderen 3D Programmen vorweisen (und glaubt mir, das kam nicht unbedingt häufig vor, obwohl es sich um einen advanced course handelt!!) Clint ist auch super witzig – ein totaler Spaßvogel, kann keine 5 Minuten ohne einen Spruch auskommen und zu 95% liegt man dabei auf dem Boden. Ich freu mich auch schon auf die kommenden Wochen – da werden wir bis zum Schluss an einem class project arbeiten und wenn es gut genug wird, wollen wir nächstes Jahr am VisionFest, einem 3D Animation Wettbewerb für Studenten, teilnehmen, daher bin ich sehr gespannt, wie sich das Ganze die nächsten Wochen entwickeln wird…
Mit Clint hatte ich auch schon die erste Diskussion wegen meines Nachnamens – nach ca. 10 Minuten Ausspracheübung hatten wir beide die Nase voll und haben uns darauf geeinigt, dass er mich einfach nur Victoria nennt – ich wollte ja die Diskussion nicht, aber er wollte unbedingt meinen Namen richtig aussprechen können, aber die Amis können’s einfach nicht *gg*… aber noch lustiger war, als er sich bei uns vorgestellt hat – ich hab mich gekringelt vor Lachen – das war ja noch schlimmer als mein Name – der Mann heißt Koch und nennt sich Coooook (oder zu deutsch Kuuuuuk – mit wirklich sehr langgezogenem o oder u) ich glaube, da werde ich die nächsten Monate noch sehr viel Spaß mit haben
).